SCHIZOPHRENIE
„Verstehen, was passiert – und gemeinsam einen Weg finden.“
Schizophrenie kann das Erleben von Gedanken, Gefühlen und Wahrnehmungen stark verändern. Betroffene berichten häufig von Unsicherheit, innerer Unruhe oder Rückzug, während Angehörige vor neuen Herausforderungen stehen. In dieser Situation kann es entlastend sein, auf erfahrene Unterstützung zu zählen, die Orientierung bietet und Selbstbestimmung fördert.
Ich biete psychotherapeutische Begleitung für Menschen mit Schizophrenie und Beratung für Angehörige, um Sicherheit, Verständnis und Stabilität Schritt für Schritt aufzubauen.
Psychotherapie für Betroffene „In Ihrem Tempo – Schritt für Schritt zu mehr Stabilität.“
Psychotherapie bietet einen geschützten Raum, um persönliche Erfahrungen zu reflektieren, Belastungen zu verarbeiten und neue Strategien im Umgang mit Symptomen zu entwickeln.
Schwerpunkte können sein:
- Ein besseres Verständnis der eigenen Erkrankung
- Umgang mit belastenden Gedanken und Wahrnehmungen
- Stabilität und Sicherheit im Alltag
- Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
Die Therapie ist strukturiert, aber zugleich behutsam – immer angepasst an Ihr individuelles Tempo und Ihre Bedürfnisse.
Begleitung im Alltag „Unterstützung, die Halt gibt.“
Schizophrenie beeinflusst oft die Alltagsstruktur, den Umgang mit Stress und die sozialen Beziehungen. Ich begleite Sie dabei, Ihre Symptome besser einzuordnen, Warnsignale frühzeitig wahrzunehmen und Strategien zu entwickeln, die Ihre Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag fördern.
Mögliche Angebote:
- Rückfallprophylaxe: Frühwarnzeichen erkennen und aktiv handeln
- Stärkung von Ressourcen und Routinen
- Entlastung bei belastenden Situationen
Unterstützung für Angehörige „Auch Sie brauchen Raum – und Antworten auf Ihre Fragen.“
Angehörige tragen eine wichtige Rolle, stehen aber oft selbst vor Unsicherheit und Belastung. In der Beratung erfahren Sie Unterstützung, Orientierung und praktische Strategien, um:
- die Erkrankung besser zu verstehen
- den Betroffenen wirksam zu unterstützen
- eigene Grenzen zu erkennen und zu wahren
- Sicherheit und Stabilität im Alltag zu stärken
Ziel ist es, ein tragfähiges Fundament zu schaffen, das sowohl Ihnen als auch dem Betroffenen Halt gibt.
Fallbeispiel:
Häufig treten Veränderungen einer psychotischen Erkrankung bereits im Jugendalter auf. So wie im Fall von David: Der 15-jährige Schüler hat sich seit der Scheidung seiner Eltern immer mehr von seiner Familie und seinen Freunden zurückgezogen. „Ich habe keinen Antrieb mehr, fühle mich ständig traurig und erschöpft. Am liebsten möchte ich nur noch alleine sein. Früher war ich sportlich, in letzter Zeit habe ich täglich Cannabis geraucht und mich nicht mehr für Sport interessiert. Mit meinen Freunden in der Schule will ich auch kaum mehr etwas zu tun haben. Meine Mutter macht sich Sorgen, weil meine Schulleistungen schlechter werden. Ich kann mich einfach nicht konzentrieren und vergesse vieles. Eines Abends, nachdem ich wieder „gekifft“ hatte, habe ich plötzlich diese Stimme gehört. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass andere Menschen mich komisch anschauen, als ob sie genau wüssten, dass da jemand zu mir spricht. Ich zog mich immer mehr zurück und verbrachte viel Zeit in meinem Zimmer. Ich konnte niemandem mehr vertrauen und hatte das Gefühl, dass andere Menschen mir meine Gedanken entziehen würden. Als ich meiner Mutter davon erzählte, vereinbarte sie einen Termin beim Arzt und ich hörte zum ersten Mal den Begriff „Psychose“. In den folgenden Monaten begann ich eine Therapie. Langsam erkannte ich, dass diese Veränderungen zu meiner Erkrankung gehörten – ich litt unter einer schizophrenen Psychose.“
Mein Angebot. Kognitive Verhaltenstherapie bei psychotischen Erkrankungen
Psychotherapie hilft, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und Wege zu entwickeln, die den Umgang mit Ihrer Erkrankung erleichtern. Ich begleite Sie fachlich und wertschätzend – individuell nach Ihren Themen und Ihrem Tempo.
Am besten erreichen Sie mich per E-Mail oder SMS, um einen Termin zu vereinbaren.
Mit herzlichen Grüßen
Anna Kornherr